3.4 Eingewöhnung PDF Drucken

Im Rahmen der Kindergartenplatzvergabe erhalten die neuen Kinder eine Frischlingspost und ihre Eltern eine Elterninformation über unseren Waldkindergarten. Danach dürfen die Kinder mit ihren Eltern Schnuppertage im Waldkindergarten verbringen. Die Eltern haben die Möglichkeit, Gespräche mit den ErzieherInnen, dem Vorstand und den anderen Eltern zu führen. Vor den Sommerferien wird die ganze Familie zu einem Kindergartenfest eingeladen und die Eltern nehmen an einem Elternabend teil. Bevor das Kind seinen ersten Kindergartentag antritt, besteht die Möglichkeit eine Aufnahmegesprächs mit den betreffenden ErzieherInnen. Dort können eventuelle Fragen im Vorfeld geklärt werden.

Die Eingewöhnung findet üblicherweise im September, wenn es noch warm ist, statt. In dieser Zeit achten wir auf eine enge Beziehung des Kindes zu einer/m ErzieherIn und auf räumliche Konstanz, das heißt die ersten Tage verbringen wir an demselben nahe gelegenen Waldplatz. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine schrittweise Eingewöhnung von Vorteil ist. Dadurch hat das Kind die Möglichkeit, nach und nach ein Vertrauensverhältnis zu den ErzieherInnen aufzubauen und sich so immer mehr von den Eltern zu lösen. Die Eltern haben die Möglichkeit mitzugehen, solange es dem Wohl des Kindes, nach Einschätzung aller Beteiligten, dient.

Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn eine Vertrauensbasis aufgebaut ist, sich das Kind z.B. von der/m ErzieherIn trösten lässt. Nach Beendigung der Eingewöhnungszeit findet ein Hausbesuch statt. Dadurch wird die Bindung zwischen den ErzieherInnen und dem Kind weiter vertieft und gestärkt.