Auf der Jugendfarm in Echterdingen

Jeden Freitag sind die Wurzelzwerge zu Gast auf der Echterdinger Jugendfarm und haben viel Spaß am vielfältigen Angebot. Die Kinder können die Pferde und Hasen füttern, mit Schaf Heidi kuscheln, auf dem Traktor mitfahren oder in der Werkstatt mit dem Brennpeter Holzarbeiten verzieren. Im Hüttendorf und auf dem großen Klettergerüst können die Kinder hoch hinaus klettern oder in Hängematten lässig schaukeln.
Außerdem treffen sich die großen Wurzelzwerge, die Wildkatzen, auf der Jugendfarm zur Wildkatzenschule und arbeiten an tollen Projekten.
Wir freuen uns über diese Kooperation mit der Jugendfarm Echterdingen und sagen vielen Dank!

Foto: Heike Freudenmann

Sankt Martin bei den Wurzelzwergen

Letzte Woche hatten die Wurzelzwerge zum Laternenfest geladen. Die Erzieher_Innen und Eltern hatten zuvor den Kindergartenplatz mit Laternen stimmungsvoll geschmückt. Dort versammelten sich am Festnachmittag die Familien und Freunde der Wurzelzwerge. Zunächst spielten die Kinder die Geschichte von Sankt Martin vor. Danach zogen Groß und Klein mit wunderschönen, selbst gebastelten Laternen durch den Plattenhardter Wald und sangen Laternenlieder. Zurück am Platz wärmten wir uns bei Punsch und der von den Kindern gekochten Kürbissuppe und ließen den Abend bei einem Schwätzchen ausklingen. Vielen Dank an alle Erzieher_Innen und Eltern, die das Fest organisiert haben.

Fotos: D. Rößler

Kamerateam aus Südkorea zu Besuch

Letzte Woche besuchte uns ein Kamerateam des südkoreanischen Fernsehsenders MBC. Der Sender drehte in Deutschland eine Reportage über die deutsche Pädagogik im Kindesalter. Wir sind der einzige Kindergarten, den das Team besucht hat. Am Morgen waren wir aufgeregt, aber das legte sich bald und wir wanderten gemeinsam in den Wald zur Schlucht. Dort befestigten wir unsere Seile an dicken Baumstümpfen und kletterten in der Schlucht umher. Das Kamerateam war begeistert und erstaunt, wie sicher und ohne Angst wir uns im Wald bewegten. Herr Kim erzählte uns, dass das in Südkorea nicht möglich wäre und die Kinder meistens drinnen spielen würden. Es war ein spannender Vormittag und wir sind sehr gespannt auf den Fernsehbeitrag.

Fotos: D. Rößler

Flipsy und Kasimir zu Besuch

Letzte Woche besuchte uns die Polizistin Frau Heinemann. Sie hatte die beiden Puppen Flipsy und Kasimir dabei und spielte uns ein spannendes Puppenspiel vor: Der listige Kater Kasimir will das Mäusekind Flipsy überreden mit ihm mitzugehen. Er lockt Flipsy mit einem Stückchen Käse. Flipsy weiß erst nicht, was sie tun soll, denn sie liebt Käse über alles. Aber dann erinnert sie sich, dass ihre Eltern gesagt haben, sie dürfe niemals mit Fremden mitgehen. Schließlich verjagten Flipsy und unsere Kinder den Kater mit lautem Geschrei. Es war ein tolles Puppenspiel bei dem wir sehr viel gelernt haben!

Das Projekt Flipsy und Kasimir der Polizeidirektion Esslingen soll dazu beitragen, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Im Rahmen eines Elternabends informierte Frau Heinemann Erzieher und Eltern und stellte Wege vor, wie wir unsere Kinder stärken können. Wir bedanken uns bei Frau Heinemann für dieses informative Projekt.

Foto: S. Wurmbach

Der Weg der Verwandlung

Im vergangenen Kindergartenjahr sind die Mäuse und Krokodile kräftig gewachsen und haben viel Walderfahrung gesammelt. Das feierten wir bei unserem Verwandlungsfest: Alte Mäuse wurden zu Krokodilen und alte Krokodile zu Wildkatzen. Zwei Mäuse und neun Krokodile stellten sich der Herausforderung. Sie schlichen im Zwergen-Zug durch den Wald, formten einen Schuhkreis für unsere Hündin Rojin, lösten ein Tierrätsel und beschritten dann den berüchtigten Weg der Verwandlung. Jedes Kind lief rückwärts mit geschlossenen Augen an einem Seil entlang, warf einen Ball durch einen Feuerreifen, kroch durch einen dunklen Tunnel, balancierte über eine Bank, hüpfte über zwei Trampoline und schritt dann durch das Tor der Verwandlung. Auf der anderen Seite empfingen die übrigen Wurzelzwerge das verwandelte Kind mit Musik und einer Medaille.

Fotos: G. Baumann

Sommerfest

Am Samstag hatten die Wurzelzwerge ihr Sommerfest.
Letzte Woche wurde schon fleißig für diesen Tag geprobt, denn jedes Kind durfte sich verkleiden und Kunststücke vorführen.
Es gab feuerspeiende, uralte Drachen; blitzschnelle, kletternde Nagetiere; bunte Schmetterlinge & Marienkäfer; gefährliche, durch Reifen springende Raubtiere und graziöse Eisprinzessinnen, die uns mit ihren Tanzeinlagen begeisterten.
Das Buffet war reichlich gedeckt mit Kuchen, Salaten, Gebäck u.v.m., der Grill wurde natürlich auch angeschmissen.
Im Sandkasten waren Edelsteine vergraben, die von den Kindern voller Begeisterung aus dem Sand gesiebt wurden.
Es waren Planschbecken aufgestellt, die an diesem wundervollen Sommertag für eine erfrischende Abkühlung sorgten.
Spätestens beim Wasserbomben-Volleyball blieb kein Auge trocken und alle unsere Zwerge haben in dieser Nacht sicherlich besonders fest geschlafen.

Foto: D. Wiliams

Besuch von Fred der Ameise

Seit einiger Zeit besucht uns Fred die Ameise im Morgenkreis. Er ist eine Wächterameise und kontrolliert durch Abtasten mit seinen Fühlern jeden Morgen, ob die Kinder auch alle zu den Wurzelzwergen gehören. Fred erzählt uns viel vom Leben der Ameisen: von verschiedenen Ameisenvölkern, vom Aufräumen im Wald, von der Aufgabenverteilung und von der Königin, die die Eier legt und nie den Bau verlässt. Anhand von Modellen bestaunen wir, wie sich eine Ameise entwickelt – vom Ei, über die Larve zur Puppe bis schließlich eine Ameise schlüpft. Begeistert machen wir es nun den Ameisen nach und sammeln jeden Tag Müll im Wald, den wir dann mit zum Platz nehmen und entsorgen.

Fotos: A. Weinmann

Buchprojekt

Die Wildkatzen, unsere ältesten Wurzelzwerge, machen gerade ein Buchprojekt.

Was ist ein Buch? Welches ist dein Lieblingsbuch? Welche Arten von Bücher gibt es überhaupt? Sachbücher, Kochbücher, Wimmelbücher, Kinderbücher, Bilderbücher usw.
Und was ist eigentlich ein Autor? Nun dürfen die Kinder selbst Autoren sein. Jeder malt 5 Bilder und diktiert den Betreuern die selbsterfundene Geschichte.
Wir sind sehr gespannt auf die Bücher die dabei entstehen.

Foto: B. Natterer